Ich weiss, ich weiss, es ist schon wieder viel zu lange her, seit ich das letzte Mal von mir hab hoeren lassen. Ich bin im Moment einfach sehr beschaeftigt.
Morgens arbeite ich nun immer von 8.00 bis 13.00 im Kindergarten, dann gebe ich montags und mittwochs am Abend Englischunterricht fuer Erwachsene und dienstags und donnterstags am Nachmittag 'Privatunterricht' fuer einen Freund vom 'Projects Abroad' Chef.
Und wenn ich gerade nicht arbeite, bereite ich die Stunden fuer den Chindzgi vor, da die kinder sonst ueberhaupt nichts machen wuerden, weil die Lehrerin total faul ist und sich kaum fuer die suessen Knirpse interessiert...
Schon am ersten Arbeitstag wurde ich ziemlich ueberrumpelt. Ich stellte mir vor, erst einmal einen Morgen ein wenig zuzuschauen wie es m Kindergarten so ablaeuft.
Schon nach einer halben Stunde meinte die Lehrerin aber; So, ich bin muede, was machst du jetzt mit den Kindern?!
Ehm hm ja, gute Frage; was macht man mit einer HOrde 3 bis4 Jaehriger, di nur Wolof sprechen, kaum einen Farbstift in der Hand halten koennen, geschweige denn eine schere oder einen Leimstift und sich Spielzeug lieber in den Mund oder die Nase stecken als sich damit zu vergnuegen.
... Nq ja, war jetzt vielleicht shcon ein bisschen uebertrieben aber ich war im ersten Moment wirklich etwas ueberfordert.
Was da zu tun ist; se debrouiller!
Sich in den A...llerwertesten klemmen und die Sache selbst in die Hand nehmen.
Also habe ich begonnen meine eigenen Gedichte und Lieder ueber Fruechte und Gemuese zu schreiben. Ich habe im hinterletzten Winkel meines Gehirns Faltanleitungen fuer Flugzeuge und Schiffli ausgegraben, kleine Taenzchen erfunden und mein eigenes Memory und Domino Spiel gebastelt...
...weil ich doch alle diese kleinen feinen Bastelarbeiten so sehr liebe und Zeichnen schon immer mein grosses Hobby war...
(Bemerkung am Rande; Wer die Ironie nicht gespuert hat, sollte im Lexikon nocheinmal unter 'Andrea Brogli' naschlagen. Im Kapitel 'manuelle Faehigkeiten' wird man dort naemlich schlicht 'keine' finden.)
Aber ansonsten macht die Arbeit Spass. Die Kinder wuerde ich natuerlich alle am liebsten gleich mit nachhause nehmen.
Was ich an dieser Stelle noch gestehen muss; ich bin fremdgegangen. Lieber Brayan, es tut mir leid, aber ich habe mich unsterblich verliebt. Mein Herzblatt ist 95cm gross, 2 einhalb Jahre alt und hat einen Hundeblick, der jede Frau zum Schmelzen bringt! Hach, Pape Demba...
Aber genug geschwaermt.
Seit letzter Woche habe ich eine Zimmergenossin. Marion aus Frangreisch. Es ist ganz gut wenn man nach der Arbeit oder vor dem Schlafen jemanden zum Plaudern hat.
Einziger Nachteil; Ich kann nicht mehr verschlafen... so wie heute morgen... da sie weiss, wann ich zur Arbeit gehen sollte. Merde ('dul' in Wolof)
(Un auch hier die Anmerkung der Redaktion fuer Unerfahrene; siehe Lexikon, Andrea Brogli, Maengel und Schwaechen; chronisches Verschlafen!)
Und zum Schluss noch etwas Aufmunterndes; Ihr steht nicht allein im Regen.
Hier in Senegal hat es gestern seit meiner Ankunft zum ersten Mal so richtig geregnet. Also eigentlich nicht so wirklich richtig stark. Eigentlich auch nur kurz. Ok, sagen wir, ich habe ein paar Tropfen gespuert. Wenn ich es mir genau ueberlege koennte es zwar auch ein Vogel gewesen sein, der ueber mir seine Notdurft verichtet hat...
Ok, vielleicht steht ihr doch allein im Regen...
Das mit dem Aufmuntern hat hoffentlich trotzdem geklappt
Also liebe Freunde und Verwandte (und psychopathische Internetfreaks die blogs von wildfremden Leuten lesen (man weiss ja nie))
Ba beneen (=auf wiedersehen)
Inshallah (=wenn Gott so will)
Anta Seye ( siehe Lexikon, Andrea Brogli; 'in Senegal bekannt unter... )
Und fuer die anderen Volounteers bin ich schlicht 'La Suisse' mit verheissungsvollem Unterton. Ja ja, sogar in Senegal habe ich mir schon einen Namen gemacht =)
Also haltet durch, der Fruehling wird kommen und ich bin auch schon bald zuerueck.
Tschuessi
Donnerstag, 20. Mai 2010
Mittwoch, 28. April 2010
Ahoi!!
Als erstes etwas aus der Rubrik: Meist gehoerte Saetze
1. Kann ich deine Nummer haben? 264x
2. Hast du einen Freund? 117x
3. Darf ich dich zum 'Teetrinken' einladen? 51x
4. Willst du mich heiraten? 6x
...und mein absoluter Favorit, der mich so umgehauen hat, dass ich die Worte nicht einmal in Deutsch wiederzugeben wage:
Est ce que tu ne veux pas faire connaissance avec le serpent noir? ...!!!
Nein! Sonst bekommst du es mit meinen weissen Faeusten zu tun!!
Aber wie gesagt, sonst sind die Leute hier sehr freundlich. solange ich sie glauben lasse, dass ich bereits mit einem Senegalesen verheiratet bin und 3 Kinder habe...
Und nun noch das Neuste aus meinem Alltag:
1. Nahrungsaufnahme:
Der senegalesische Speiseplan ist aeusserst abwechslunsreich. Manchmal isst man Reis mit Fisch, dann Fisch mit Reis, aber auch Reis mit Fisch und Fisch mit Reis und von Zeit zu Zeit sogar Fisch und Reis mit Reis und Fisch...mhhh
Ist aber wirklich sehr lecker und von allem anderen werde ich nur krank. Hab kuerzlich einen Salat gewuenscht und maechtig zugeschlagen als das Gemuese auf den Tisch kam. leider war es mir nicht vergoennt das Gruenzeugs lange als Gast in meinem Magen zu beherbergen. Kurz: ich verbrachte die Nacht mit Durchfall und Erbrechen...
Kroenender Abschluss der Tortur war das Fruehstueck danach. Meine Gastmutter hielt mir ein frisch gebratenes Spiegelei unter die Nase... Die Fortsetzung duerft ihr euch selbst ausmalen...
2. Arbeit:
Das Unterrichten hat mir bis jetzt nicht so grossen Spass gemacht. Eigentlich hatte ich gesagt, dass ich nur Angfaenger unterrichten will. Jetzt gebe ich aber Stunden fuer Gymnasiasten und Abendkurse fuer Erwachsene...
Ich habe aber das Gefuehl, dass meine Englischkenntnisse dafuer nicht ausreichen. Ausserdem gibt es hier viele andere Volounteers, die Englisch als Muttersprache haben und somit besser fuer meine Aufgabe geeignet waeren.
Also habe ich mich entscdhlossen das Feld zu raeumen. Ab nachster Woche werde ich im Kindergarten mein Glueck versuchen.
Manchmal muss man eben erst aufgeben, um Fortschritte erzielen zu koennen...
Und zum Schluss
3. Komunikation:
Mein Wolof laesst zu wuenschen uebrig, wird sich aber hoffentlich im Chinzgi verbessern.
Mein Englisch wird auf eine andere Gelegenheit warten muessen um sich weiterzuentwickeln.
Franzoesisch uebe ich fleissig und auch meine franzoesischen Sprachkenntnisse werden immer besser;D
Und getraeumt wird plurilingual!
In diesem Sinne
Good bye
au revoir
bis bald
hasta luego
und
Inschallah!!!
1. Kann ich deine Nummer haben? 264x
2. Hast du einen Freund? 117x
3. Darf ich dich zum 'Teetrinken' einladen? 51x
4. Willst du mich heiraten? 6x
...und mein absoluter Favorit, der mich so umgehauen hat, dass ich die Worte nicht einmal in Deutsch wiederzugeben wage:
Est ce que tu ne veux pas faire connaissance avec le serpent noir? ...!!!
Nein! Sonst bekommst du es mit meinen weissen Faeusten zu tun!!
Aber wie gesagt, sonst sind die Leute hier sehr freundlich. solange ich sie glauben lasse, dass ich bereits mit einem Senegalesen verheiratet bin und 3 Kinder habe...
Und nun noch das Neuste aus meinem Alltag:
1. Nahrungsaufnahme:
Der senegalesische Speiseplan ist aeusserst abwechslunsreich. Manchmal isst man Reis mit Fisch, dann Fisch mit Reis, aber auch Reis mit Fisch und Fisch mit Reis und von Zeit zu Zeit sogar Fisch und Reis mit Reis und Fisch...mhhh
Ist aber wirklich sehr lecker und von allem anderen werde ich nur krank. Hab kuerzlich einen Salat gewuenscht und maechtig zugeschlagen als das Gemuese auf den Tisch kam. leider war es mir nicht vergoennt das Gruenzeugs lange als Gast in meinem Magen zu beherbergen. Kurz: ich verbrachte die Nacht mit Durchfall und Erbrechen...
Kroenender Abschluss der Tortur war das Fruehstueck danach. Meine Gastmutter hielt mir ein frisch gebratenes Spiegelei unter die Nase... Die Fortsetzung duerft ihr euch selbst ausmalen...
2. Arbeit:
Das Unterrichten hat mir bis jetzt nicht so grossen Spass gemacht. Eigentlich hatte ich gesagt, dass ich nur Angfaenger unterrichten will. Jetzt gebe ich aber Stunden fuer Gymnasiasten und Abendkurse fuer Erwachsene...
Ich habe aber das Gefuehl, dass meine Englischkenntnisse dafuer nicht ausreichen. Ausserdem gibt es hier viele andere Volounteers, die Englisch als Muttersprache haben und somit besser fuer meine Aufgabe geeignet waeren.
Also habe ich mich entscdhlossen das Feld zu raeumen. Ab nachster Woche werde ich im Kindergarten mein Glueck versuchen.
Manchmal muss man eben erst aufgeben, um Fortschritte erzielen zu koennen...
Und zum Schluss
3. Komunikation:
Mein Wolof laesst zu wuenschen uebrig, wird sich aber hoffentlich im Chinzgi verbessern.
Mein Englisch wird auf eine andere Gelegenheit warten muessen um sich weiterzuentwickeln.
Franzoesisch uebe ich fleissig und auch meine franzoesischen Sprachkenntnisse werden immer besser;D
Und getraeumt wird plurilingual!
In diesem Sinne
Good bye
au revoir
bis bald
hasta luego
und
Inschallah!!!
Sonntag, 25. April 2010
Dienstag, 20. April 2010
Coucou!!
Also zuerst fuer alle die sich ueber die sprechenden Hunde gewundert haben...das war als kleine Ueberleitung fuer die naechste Woloflektion gedacht. Wau heisst naemlich ja in Wolof. Wenn man also einmal einen Gespraechspartner braucht, der einem in allem zustimmt ist man bei einem senegalesischen Hund genau richtig...
Tja und sonst; hab letzte Woche mit dem Englischunterrichten begonnen. Es laeuft eigentlich ganz gut, im Moment schwirren einfach manchmal zu viele Sprachen in meinem Kopf herum und ich muss mich immer sehr konzentrieren wenn ich mich mit jemandem unterhalten will.
Neben der Schule habe ich auch noch ein paar Tage mit Strassenkindern gearbeitet. Unsere Aufgabe; in den Doerfern von Haus zu Haus ziehen und die dort versammelten Kinder verarzten. Also vorallem Schuerf und Schnittwunden desinfizieren und von Schmutz und Eiter befreien... nicht gerade sehr appetitilich aber dennoch interessant. Vor allem weil man immer so tolle Latexhandschuhe tragen darf und sich damit unheimlich wichtig vorkommt... hihi
Aber das Ganze hat auch seine Kehrseite und die hiesst Donnerstagsputz. Immer am Donnerstag muss das ganze Haus geputzt werden, das als Praxis, Schule und Unterschlupf fuer einige Strassenkinder dient.
Ich war also letzte Woche fuer die Kueche zustaendig. Und ich bin nun wirklich nicht zimperlich, aber was ich da zu sehen bekam war wirklich zu viel des Guten. Als ich eine Ecke von altem Geruempel befreien wollte, habe ich ein ganzes Nest von riesigen Kakerlaken freigelegt!!! Schon bald war der Boden uebersaeht von den Viechern und ich mittendrin... wuerg
Das viele Ungeziefer hier ist aber eigentlich das einzige was ich bemaengeln kann. Ansonsten gibt es sooo vieles hier, was ich einfach nur geniesse! Und obwohl man Senegal als ein armes Land bezeichnet, ist es in vielen Dingen um so vieles reicher als europaeische Laender. Hier findet man eines der wertvollsten Gueter, welches bei uns nur noch spaerlich vorkommt; Zeit
Hier hat man Zeit und man nimmt sich Zeit. Man sitzt zum beispiel einen ganzen nachmittag zusammen und trinkt Tee... wundervoll!!
Also mein Afrikarat fuer diese Woche; nehmt euch Zeit, lasst euch Zeit, schaetzt eure Zeit!
Auch wenn es nur fuer einen Tag ist, es lohnt sich!!
Viel Vergnuegen!!
Tja und sonst; hab letzte Woche mit dem Englischunterrichten begonnen. Es laeuft eigentlich ganz gut, im Moment schwirren einfach manchmal zu viele Sprachen in meinem Kopf herum und ich muss mich immer sehr konzentrieren wenn ich mich mit jemandem unterhalten will.
Neben der Schule habe ich auch noch ein paar Tage mit Strassenkindern gearbeitet. Unsere Aufgabe; in den Doerfern von Haus zu Haus ziehen und die dort versammelten Kinder verarzten. Also vorallem Schuerf und Schnittwunden desinfizieren und von Schmutz und Eiter befreien... nicht gerade sehr appetitilich aber dennoch interessant. Vor allem weil man immer so tolle Latexhandschuhe tragen darf und sich damit unheimlich wichtig vorkommt... hihi
Aber das Ganze hat auch seine Kehrseite und die hiesst Donnerstagsputz. Immer am Donnerstag muss das ganze Haus geputzt werden, das als Praxis, Schule und Unterschlupf fuer einige Strassenkinder dient.
Ich war also letzte Woche fuer die Kueche zustaendig. Und ich bin nun wirklich nicht zimperlich, aber was ich da zu sehen bekam war wirklich zu viel des Guten. Als ich eine Ecke von altem Geruempel befreien wollte, habe ich ein ganzes Nest von riesigen Kakerlaken freigelegt!!! Schon bald war der Boden uebersaeht von den Viechern und ich mittendrin... wuerg
Das viele Ungeziefer hier ist aber eigentlich das einzige was ich bemaengeln kann. Ansonsten gibt es sooo vieles hier, was ich einfach nur geniesse! Und obwohl man Senegal als ein armes Land bezeichnet, ist es in vielen Dingen um so vieles reicher als europaeische Laender. Hier findet man eines der wertvollsten Gueter, welches bei uns nur noch spaerlich vorkommt; Zeit
Hier hat man Zeit und man nimmt sich Zeit. Man sitzt zum beispiel einen ganzen nachmittag zusammen und trinkt Tee... wundervoll!!
Also mein Afrikarat fuer diese Woche; nehmt euch Zeit, lasst euch Zeit, schaetzt eure Zeit!
Auch wenn es nur fuer einen Tag ist, es lohnt sich!!
Viel Vergnuegen!!
Sonntag, 11. April 2010
Salam aleikum
Baal ma...entschuldugung!
Tut mir wirklich leid, dass ich erst jetzt von mir hoeren lasse. Aber ich hatte in den ersten 10 Tagen in Senegal einfach schon ein volles Programm.
Nachdem ich meinen Flug von Lissabon nach Dakar fast verpasst haette, da wir in Zuerich verspaetung hatten, kam ich am Freitag um,ca 3 Uhr morgens voellig erschoepft in Dakar an. Zum Glueck gings erst am naechsten Morgen weiter nach St.Louis. Im Taxi...mit einer Ziege auf dem Dach...
Hier angekommen gings gleich weiter zur Gastfamilie. Ein Volltreffer! Meine Gastmutter, Cathy, ist eine Big Mama wie sie im Buche steht. Ausserdem habe ich eine Gastschwester 19 und einen Gastbruder21. Ich verstehe mich sehr gut mit ihnen und besonders die gemeinsamen Mahlzeiten sind sehr interessant;Alle essen aus einer Schuessel auf dem Boden und zwar mit der Hand! Da duerfen auch genuesslich die Haende abgeleckt werden und es wird frischfroehlich vor sich hin geschmatzt.
Was die Arbeit betrifft, so kann ich bisher noch nicht so viel erzaehlen. Fuer 3Tage haben wir eine Schule renoviert, also v.a. gestrichen und fuer die naechste Woche ist ein Projekt mit Strassenkindern geplant.
Das Wichstigste was ich in Senegal bisher gelernt habe: Teranga!
Das bedeutet soviel wie Gastfreudschaft und die bekommt man hier wirklich jeden Tag zu spueren. Als Auslaender, Toubab, wird man natuerlich immer und ueberall erkannt. Oft wird man dann auch angesprochen oder die Leute fragen einfach wie es einem geht.
In manchem anderen Land,zB auch Bolivien, ist es oft unangenehm, als Auslaender aufzufallen. Hier aber halte ich an jeder Strassenecke ein kleines Plaeuschchen. Die Menschen sind einfach wirklich freundlich, interessiert und lustig.
Trotz ihrer lockeren Art zeigen sie ihrem Gegenueber aber immer den groessten Respekt!
So, das muss fuer s erste leider schon wieder reichen. Obwohl es noch unendlich vieles zu erzaehlen
gaebe.
...von wilden Taxifahrten
...lautem Marktgetummel
...noch lauteren Moscheenlautsprechern
...Krebsen in der Stube
...Ratten so gross wie Katzen
...sprechenden Hunden...
...ihr seht, ich hab wirklich schon vieles erlebt in der kurzen Zeit hier.
Es ist grossartig!!
Tut mir wirklich leid, dass ich erst jetzt von mir hoeren lasse. Aber ich hatte in den ersten 10 Tagen in Senegal einfach schon ein volles Programm.
Nachdem ich meinen Flug von Lissabon nach Dakar fast verpasst haette, da wir in Zuerich verspaetung hatten, kam ich am Freitag um,ca 3 Uhr morgens voellig erschoepft in Dakar an. Zum Glueck gings erst am naechsten Morgen weiter nach St.Louis. Im Taxi...mit einer Ziege auf dem Dach...
Hier angekommen gings gleich weiter zur Gastfamilie. Ein Volltreffer! Meine Gastmutter, Cathy, ist eine Big Mama wie sie im Buche steht. Ausserdem habe ich eine Gastschwester 19 und einen Gastbruder21. Ich verstehe mich sehr gut mit ihnen und besonders die gemeinsamen Mahlzeiten sind sehr interessant;Alle essen aus einer Schuessel auf dem Boden und zwar mit der Hand! Da duerfen auch genuesslich die Haende abgeleckt werden und es wird frischfroehlich vor sich hin geschmatzt.
Was die Arbeit betrifft, so kann ich bisher noch nicht so viel erzaehlen. Fuer 3Tage haben wir eine Schule renoviert, also v.a. gestrichen und fuer die naechste Woche ist ein Projekt mit Strassenkindern geplant.
Das Wichstigste was ich in Senegal bisher gelernt habe: Teranga!
Das bedeutet soviel wie Gastfreudschaft und die bekommt man hier wirklich jeden Tag zu spueren. Als Auslaender, Toubab, wird man natuerlich immer und ueberall erkannt. Oft wird man dann auch angesprochen oder die Leute fragen einfach wie es einem geht.
In manchem anderen Land,zB auch Bolivien, ist es oft unangenehm, als Auslaender aufzufallen. Hier aber halte ich an jeder Strassenecke ein kleines Plaeuschchen. Die Menschen sind einfach wirklich freundlich, interessiert und lustig.
Trotz ihrer lockeren Art zeigen sie ihrem Gegenueber aber immer den groessten Respekt!
So, das muss fuer s erste leider schon wieder reichen. Obwohl es noch unendlich vieles zu erzaehlen
gaebe.
...von wilden Taxifahrten
...lautem Marktgetummel
...noch lauteren Moscheenlautsprechern
...Krebsen in der Stube
...Ratten so gross wie Katzen
...sprechenden Hunden...
...ihr seht, ich hab wirklich schon vieles erlebt in der kurzen Zeit hier.
Es ist grossartig!!
Dienstag, 23. März 2010
Na ga deff i!
Sali zämme!
Ich wurde bereits von einigen Leuten gefragt, ob ich denn wenigstens wieder einen Blog schreiben werden, wenn ich mich schon erneut aus dem Staub mache.
Sorgen darüber, dass ihr immer wieder irgendwelche Informationen von mir aus Senegal erhalten werdet, mache ich mir allerdings keine. Schliesslich funktioniert das "Laufentaler Buschtelefon" einwandfrei und man hat damit bis zum "hintersten Chrachen" empfang...
Dass mein letzter Blog aber dennoch ab und zu gelesen wurde, hat mich natürlich sehr gefreut und ich bin gerne bereit, euch aus erster Hand wieder ein wenig aus meinem afrikanischen Alltag zu berichten.
Jetzt also gleich zu Beginn und (für heute) zum Schluss noch die FAQ:
1. Wo liegt jetzt Senegal schon wieder?
- An der Küste Westafrikas, angrenzend an Mauretanien, Mali, Guinea und Gambia, das Land, in dem sich 15 Grad NB und 15 Grad SB kreuzen. (Und nein, das ist nicht da, wo die Piraten ihr Unwesen treiben. Die sind in Somalia, auf der anderen Seite Afrikas.)
2. Wann gehst du denn?
- Am 1. April. Kein Scherz!
3. Ja leben denn dort nur Neger?
- Ja meine lieben, in Senegal leben vorrangig stark pigmentierte Menschen mit Urafrikanischen Wurzeln. (Einschliesslich meiner Gastfamilie)
4. Was heisst: Na ga deff i ?
- Das bedeutet "Guten Tag" in Wolof, dem afrikanischen Dialekt, der in Senegal unter anderem gesprochen wird. (Der afrikanisch Kurs ist natürlich kostenlos in meinem Blog inbegriffen!)
und last but not least die absolute "highscore-frage"
5. Hast du schon gepackt?
- Hä? Geht's noch?... ich kann froh sein, dass ich meinen Visumsantrag gerade noch rechtzeitig gestellt habe und nicht noch irgendwelchen Impfungen hinterherrennen muss! Gepackt wird am Abend vor Abflug. Vergessen werde ich ja sowieso immer irgendetwas... warum sich also schon lange im Voraus Sorgen machen?!
So, das muss für 's Erste reichen.
Sali, tschüss, ciao, adios, au-revoir, byebye und ci kanam (=bis blad ;) )
Andrea
Ich wurde bereits von einigen Leuten gefragt, ob ich denn wenigstens wieder einen Blog schreiben werden, wenn ich mich schon erneut aus dem Staub mache.
Sorgen darüber, dass ihr immer wieder irgendwelche Informationen von mir aus Senegal erhalten werdet, mache ich mir allerdings keine. Schliesslich funktioniert das "Laufentaler Buschtelefon" einwandfrei und man hat damit bis zum "hintersten Chrachen" empfang...
Dass mein letzter Blog aber dennoch ab und zu gelesen wurde, hat mich natürlich sehr gefreut und ich bin gerne bereit, euch aus erster Hand wieder ein wenig aus meinem afrikanischen Alltag zu berichten.
Jetzt also gleich zu Beginn und (für heute) zum Schluss noch die FAQ:
1. Wo liegt jetzt Senegal schon wieder?
- An der Küste Westafrikas, angrenzend an Mauretanien, Mali, Guinea und Gambia, das Land, in dem sich 15 Grad NB und 15 Grad SB kreuzen. (Und nein, das ist nicht da, wo die Piraten ihr Unwesen treiben. Die sind in Somalia, auf der anderen Seite Afrikas.)
2. Wann gehst du denn?
- Am 1. April. Kein Scherz!
3. Ja leben denn dort nur Neger?
- Ja meine lieben, in Senegal leben vorrangig stark pigmentierte Menschen mit Urafrikanischen Wurzeln. (Einschliesslich meiner Gastfamilie)
4. Was heisst: Na ga deff i ?
- Das bedeutet "Guten Tag" in Wolof, dem afrikanischen Dialekt, der in Senegal unter anderem gesprochen wird. (Der afrikanisch Kurs ist natürlich kostenlos in meinem Blog inbegriffen!)
und last but not least die absolute "highscore-frage"
5. Hast du schon gepackt?
- Hä? Geht's noch?... ich kann froh sein, dass ich meinen Visumsantrag gerade noch rechtzeitig gestellt habe und nicht noch irgendwelchen Impfungen hinterherrennen muss! Gepackt wird am Abend vor Abflug. Vergessen werde ich ja sowieso immer irgendetwas... warum sich also schon lange im Voraus Sorgen machen?!
So, das muss für 's Erste reichen.
Sali, tschüss, ciao, adios, au-revoir, byebye und ci kanam (=bis blad ;) )
Andrea
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